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Thema: Steinwollsubstrat: Erfahrungen - Umstellung auf Rindensubstrat

  1. #1
    Sibylle
    Gast

    Standard

    Hallo,

    hat noch niemand Erfahrung mit der Umstellung von Steinwollsubstrat auf normales organisches Substrat gemacht?
    Worauf muss man achten, wie verkraften die Pflanzen das?
    Meine Anfrage kürzlich ist wohl untergegangen...
    schön viel los hier
    Wenn noch keiner sowas gemacht hat, werde ich es wohl mal "blind" versuchen...

    Grüße, Sibylle

  2. #2

    Standard

    Hallo Sibylle!

    Ich hatte auch schon Orchis mit "Steinwolle".
    Mein außtopfen waren jedes Mal Notoperationen, den Orchis ging es also sehr schlecht. Im Normalen Substrat haben sie sich aber schon nach kurzer Zeit erholt.
    Ich kam mit der "Steinwolle" nicht zurecht! Kann aber auch damit zusammen hängen, das ich sehr gerne Gieße.

    Grüße
    Elvira

  3. #3
    aktiver Besucher Avatar von gitta
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    06.11.2001
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    Bremen
    Beiträge
    588

    Standard

    Hallo Sibylle,

    ich hab auch schon mal ein Paph. in reiner Steinwolle erstanden. Und hab sehr schnell umgetopft. Dort, wo die Wurzeln sich nicht leicht von der Wolle lösen ließen, hab ich einfach einen Rest der Wolle gelassen.

    Gruß
    gitta
    liebe grüße
    gitta

  4. #4
    Sibylle
    Gast

    Standard

    Danke für die schnellen Antworten.
    Die Pflanze kümmert schon etwas länger dadrin...
    werde sie also guten Gewissens und möglichst bald umtopfen. Die Feuchtigkeit sollte eigentlich nicht das Problem gewesen sein, es handelt sich um eine Phragmipedium, die mögen es feucht. Habe eher den Eindruck, dass sich das Material zu sehr verdichtet. Eigentlich soll Steinwolle ja besonders gegen Wurzelfäulnis geeignet sein. Habe bisher (2 Fälle) aber gerade was die Wurzeln angeht, keine guten Erfahrungen gemacht. Beim Umtopfen von Steinwolle in Steinwolle soll man den alten Ballen laut Gärtnereianweisung einfach nur in einen größeren Topf mit zusätzlichem Steinwollsubstrat setzen. Statt gießen soll man tauchen, wenn der Topf merklich leichter geworden ist. Nährstoffe muss man über das Gießwasser zuführen. Aber wie gesagt, bei mir wollen die Pflänzchen nicht da drin.
    Vielen Dank und schöne Grüße, Sibylle

  5. #5
    Gast

    Standard

    Bei mir war ebenfalls die eine Pflanze ein Phrag.! In normalem Substat klappt es entschieden besser, bei mir!
    Elvira

  6. #6

    Standard

    Hallo Sybille und Elvira!

    Ich hatte das gleiche Problem ebenfalls bei einem Phrag. Seit ich normales Substrat verwende, geht es ihm bedeutend besser, gerade 2 Neutriebe. Die Steinwolle habe ich nicht restlos entfernen können, das scheint aber nicht zu stören. Ich würde es jederzeit wieder machen, und zwar gleich und nicht erst, wenn wie bei mir schon 2 von 3 Trieben gelitten haben. Jetzt geht es ihm aber wieder gut.

    Viele Grüße
    Antje

  7. #7
    aktiver Besucher Avatar von Daz
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    Hallo Helen,

    Steinwolle und andere anorganische Pflanzstoffe dürfen NIEMALS mit organischen Pflanzstoffen gemischt werden!!!

    Erfahrung habe ich aber selbst keine damit, weil mir das notwendige genaue Einstellen jeder einzelnen Pflanze auf ihren bevorzugten Leitwert/Düngerbedarf zu stressig ist. Ansonsten heißt es eigentlich, dass es eben nicht verdichtet, wie jemand vorher angemerkt hat. Ein weiterer Vorteil: Es gibt wasserabstoßende und wasserspeichernde Steinwolle, die man dem Bedürfnis der jeweiligen Pflanze nach mischen kann.

    Pflanzen mit Steinwolle werden bei mir radikal sofort nach der Blüte umgestellt und in passendes organisches Substrat getopft (Handschuhe tragen und das Zeugs nicht einatmen!).

    Greez

    Oliver
    Greez
    Oliver

  8. #8
    Administrator
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    Daz postete
    Steinwolle und andere anorganische Pflanzstoffe dürfen NIEMALS mit organischen Pflanzstoffen gemischt werden!!!
    Oliver
    Warum eigentlich nicht?
    Perlite, Styropor, Lecaton u.a. werden doch auch mit Rinden vermischt.
    Ich halte übrigens auch nichts von Steinwolle, vielleicht für ein paar spezielle Arten, aber keineswegs als Standard.

  9. #9

    Standard

    Hallo zusammen,

    Steinwolle kann Sinn machen für Pflanzen, die gern lange feucht stehen wollen. Wenn es um so eine Art geht, würde ich auf Sphagnum umstellen. Wenn nicht, dann eben auf gewöhnliches Rindensubstrat und die Pflanze gut beobachten. Sybille, was für eine Art ist es denn?

    Viele Grüße,
    Stefan H.

  10. #10
    JürgenK
    Gast

    Standard

    @DAZ
    Keine Panik mit Staub von Steinwolle. Wir haben uns das mal unter dem Elektronenmikroskop angeschaut. Im direkten Vergleich zu Asbest ist es ca. 100mal dicker. Absolute Zahlen weiß ich nicht mehr. Aber Asbeststaub! Meine Herren! Die Enden sehen aus wie Speerspitzen, also auch mit Widerhaken. :( :( Richtig gruselig.

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